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Außergewöhnliche Reisen um die Welt

21. September 2012 2.779 Leser 0 Kommentare

Viele träumen davon, für längere Zeit um die Welt zu reisen. Doch zu hoch scheinen die Hürden – zu niedrig der Kontostand, zu ungewiss die Zukunft, zu unbekannt die Welt da draußen. Unser Artikel-Zweiteiler widmet sich Menschen, die diesen Schritt gewagt haben. Ob als Experiment oder Selbstfindungstrip – die Erfahrungen der Weltenbummler sind durchweg positiv. Die Beispiele im ersten Teil des Artikel zeigen, das dazu nicht einmal viel Geld nötig ist.

Weltreise ohne Geld

Der Berliner Raphael Fellmer reiste mit ein paar Freunden 15 Monate lang von den Niederlanden bis nach Mexiko. Sie waren meist per Anhalter unterwegs, nahmen kein Geld an und gaben auch so gut wie keines aus. Überall wo sie waren, stießen sie auf sehr viel Hilfsbereitschaft. Was als Experiment begann, wurde zum Lebensmotto für den heutigen Familienvater. Gemeinsam mit Freundin Nieves und Tochter Alma Lucia schafft er es auch im Alltag, größtenteils ohne Geld auszukommen.

150 Tage um die Welt

Ohne einen Cent in der Tasche reiste Michael Wigge in 150 Tagen bis in die Antarktis und legte dabei 35.000 Kilometer zurück. Er übernachtete unter anderem in einer Scheune bei Amischen und auf windigen Felsen im eisigen Hochgebirge. Die Reise finanzierte er sich allein durch Spenden der Menschen, denen er begegnete. Was er sich nicht erbetteln konnte, verdiente er mit skurillen Jobs – unter anderem als menschliches Sofa für müde Passanten in Las Vegas oder Kissenschlacht-Veranstalter. Über seine Erlebnisse hat Wigge ein Buch geschrieben. Sein seinem neuesten Projekt tauschte er sich mit einem Apfel als Startkapital zum Eigenheim auf Hawaii hoch.

Mit 1000 Euro um die Welt

Mit nur 1000 Euro startete SWR-Reporter Thomas Niemietz auf eine 40-tägige Weltreise über fünf Kontinente. Um die Kosten auf das Wesentliche zu beschränken, war Niemitz fast nur mit Verkehrsmitteln unterwegs, die sich auch die Einheimischen leisten können: per Anhalter, Bussen mit Holzsitzen in Marokko und Tuk-Tuks in Thailand. Über seine Erlebnisse hat er einen Dokumentarfilm gedreht, der Einblicke in sein Leben auf Reisen gibt.

Zu Fuß um die Welt

Was tun, wenn man seine Arbeit verliert? Man kann Zuhause sitzen und seine Depressionen pflegen oder zu Fuß die Welt umrunden, wie es der Kanadier Jean Béliveau getan hat. Dass er erst 11 Jahre, 75.500 Kilometer und 54 Paar durchgelaufenen Schuhe später in seine Heimatstadt in Quebec zurückkehren würde, hätte er wohl selbst nicht gedacht, als er mit 4000 Dollar in der Tasche kurzentschlossen seiner Frau einen Abschiedskuss gab und losmarschierte. Übernachtungen bezahlte er, indem er von seinen Reiseabenteuern erzählte, ansonsten lebte er größtenteils von Spenden. Sein Abenteuer hat ihn dazu inspiriert, sich für gemeinnützige Projekte zu engagieren.

Lesen Sie hier den zweiten Teil des Artikels.

Können Sie sich vorstellen, für längere Zeit um die Welt zu reisen?

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