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Breslau – Hauptstadt Schlesiens

22. Juni 2012 1.910 Leser 0 Kommentare

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Breslau gilt noch als Geheimtipp. Eine der schönsten und traditionsreichsten Städte Polens, wird Wroclaw, so der polnische Name der Stadt, noch nicht von Touristenhorden überrannt. Zahlreiche Brücken und Inseln sowie die einzigartige Architektur laden zu Entdeckungstouren ein.

Geschichte und Sehenswürdigkeiten

Mit etwa 600.000 Einwohnern ist Breslau eine der größten und bedeutendsten Städte Polens. Die historische Hauptstadt Schlesiens gehörte einst zu Böhmen, Österreich, Preußen und bis 1945 zum Deutschen Reich. Von der wechselvollen Geschichte erzählt die einzigartige Architektur der Altstadt, die nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut wurde. Die Stadt an der Oder mit ihren 12 Inseln und 130 Brücken lässt sich gut zu Fuß erkunden. Mittelpunkt Breslaus ist Rynok, der große Marktplatz mit den prächtigen Bürgerhäusern sowie dem Rathaus aus dem 13. Jahrhundert. Ebenfalls sehenswert ist die Dominsel Ostrów Tumski, der älteste Teil Breslaus. Mehrere gotische Kirchen künden von der sakralen Vergangenheit der einstigen Oderinsel. Noch immer ist dieser Teil der Stadt ein Ort der Ruhe und Besinnung. Erleuchtet von mehreren Dutzend Gaslampen, erscheint der Dombezirk bei Dunkelheit in einem ganz besonderen Licht.

Stadtleben

Breslau ist heute eine moderne Stadt und das bedeutendste Wirtschafts-, Finanz- und Bildungszentrum Südwestpolens. Die etwa 140.000 Studenten verleihen der Stadt ihr junges, dynamisches Erscheinungsbild. Während die Restaurants, Cafés und Bars am Rynok doch etwas touristisch anmuten, können Besucher einige Blocks vom Marktplatz entfernt das authentische Breslau erleben. Ein Erlebnis der besonderen Art sind auch die bar mleczny – traditionelle Milchbars, in denen gute polnische Küche zu günstigen Preisen serviert wird.

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