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Myanmar – Goldenes Land

9. März 2012 1.902 Leser 0 Kommentare

@flickr_calflier001/8504095862Myanmars Landschaft ist größtenteils geprägt durch fruchtbares Flachland, das von schützenden Gebirgszügen umgeben und von Flüssen durchzogen ist. Die vielen Menschen geläufigeren Landesnamen Birma und Burma stammen aus dem 19. Jahrhundert, einer Zeit, zu der das Land unter britischer Herrschaft stand. Im Jahr 1989 änderte die Militärregierung den Namen in Myanmar. Diese Änderung wurde allerdings von den USA, Australien und vielen weiteren Staaten nicht anerkannt, um ihre Missbilligung darüber auszudrücken, dass diese ohne Zustimmung und Mitwirkung der Bevölkerung vorgenommen wurde. Im Zuge einer allmählichen Liberalisierung öffnet sich das Land zunehmend für Touristen.

Traditionelle Lebensweise

Das Straßenbild Myanmars wirkt wie aus einer anderen Zeit. Oldtimer-Busse, betagte Jeeps, zuckelnde Pferdekutschen und beschauliche Ochsenkarren fahren einträchtig nebeneinander her. Frauen wie Männer tragen den traditionellen Longyi-Wickelrock. Kinder und Frauen schminken sich mit Thanaka, einer gelb-weißlichen Paste aus Baumrinde, und schmücken ihr Haar mit Blumen. Männer versammeln sich in den Teestuben und kauen Betelnüsse. Myanmar ist kein Reiseziel für bequeme oder ungeduldige Reisende. Die Straßen sind teilweise in schlechtem Zustand, die Unterkünfte entsprechen oft nicht dem europäischen Standard und Strom ist nicht immer vorhanden. Wer jedoch den fehlenden Luxus in Kauf nimmt, wir mit der Vielfalt und Schönheit einer einzigartigen Landschaft sowie der Gastfreundlichkeit der Menschen belohnt, die immer ein sanftes Lächeln auf den Lippen haben.

Sehenswürdigkeiten

Myanmar ist bekannt für seine Tempel, Pagoden und Stupas. Diese heiligen Orte dienen zur Verwahrung geweihter Reliquien oder der Erinnerung an besondere Geschehnisse. Eine der beeindruckendsten und wertvollsten Pagoden ist die goldene Shwedagon-Pagode in der ehemaligen Hauptstadt Rangun. Der Stupa zugewandt stehen die Gläubigen an der sternförmigen Wunscherfüllungs-Stelle und beten um die Erfüllung ihrer Wünsche. Eine der heiligsten Stätten Myanmars ist der Goldene Fels, auf dem sich die Kyaiktiyo-Pagode befindet. Der Fels nahe der Stadt Kyaikto ist über und über mit Blattgold beschichtet. Der Legende nach wird er von zwei Haaren Buddhas im Gleichgewicht gehalten. Im Norden des Landes, in der Nähe von Mandalay, befindet sich die Mingun-Glocke, die größte, freihängende Glocke der Welt, die noch intakt ist. 87 Tonnen wiegt die 1808 gegossene Glocke, die König Bodawpaya für die Mingun-Pagode anfertigen ließ. Ein Muss für Myanmar-Besucher ist die ehemalige Königsstadt Bagan. Auf dem 36 Quadratkilometer großen Areal am mächtigen Irrawaddy-Fluss befinden sich über 1000 Sakralbauten aus Ziegelstein. Bagan lässt sich gut mit dem Fahrrad erkunden, wer es romantisch mag, kann auch eine Pferdekutsche mieten.

 

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