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Fahrradtour in Chile

16. November 2011 4.903 Leser 0 Kommentare

Torres del PaineWer auf der Flucht vor dem deutschen Winter ist und eine Herausforderung als Radfahrer sucht, sollte sich einmal Chile als Ziel näher ansehen. Die beste Zeit für Fahrradtouren im Land sind der Frühling und der Sommer, diese dauern von Oktober bis März.

Selbst die Urlauber, die nur einen Tag lang eine große Tour durch Chiles Landschaften unternehmen wollen, sollten vom normalen Fahrrad zum Mountainbike wechseln. Denn die Offroad-Strecken sind oft sehr steinig und schon allein aus diesem Grund eine echte Herausforderung. Das eigene Mountainbike kann auch von zu Hause mitgebracht werden. Als Transporttasche eignet sich besonders die Evoc Travelbag. Übrigens verlangen viele Fluggesellschaften nicht einmal einen Aufpreis, wenn ein Fahrrad mitgeführt werden soll. Voraussetzung ist allerdings, dass das zulässige Gesamtgewicht des Gepäcks nicht überschritten wird. Sicherlich kann auch vor Ort ein Mountainbike entliehen werden, allerdings sind die Fahrräder hier nicht für Extrembelastungen geeignet. Das Standardmietrad ist eher für das gemütliche Radeln durch die Stadt gedacht. Auch die Ausrüstung sollte mitgebracht werden, denn ein Nachkaufen in Chile ist vergleichsweise teuer.

Bedacht werden sollte unbedingt, dass vor Touren in größeren Höhen eine Akklimatisierung stattfinden sollte. Andernfalls ist die gesundheitliche Belastung zu groß. Zudem sollten die ersten Touren nicht zu lang sein, damit sich der Körper langsam darauf einstellen kann.

Sehr empfehlenswert ist eine Tour durch Atacama, das als eine der interessantesten Regionen in Südamerika gilt. Sie liegt im Norden von Chile. Touren werden hier meist geführt, auf eigene Faust sollten sie auch gar nicht unternommen werden. Die einzelnen Touren betragen zwischen 35 und 50 Kilometer. Das klingt erst einmal nicht viel, aber bei den zu überwindenden Höhenunterschieden erscheint das oftmals recht lang.

Daneben gibt es zahlreiche weitere Touren, die durchaus empfehlenswert sind. So zum Beispiel die Strecke durch den Lauca Nationalpark im Norden des Landes. Die Anden prägen diesen Park und bedingen die nicht gerade einfach zu bewältigenden Strecken.

Ebenfalls im Norden des Landes befindet sich der Altiplano, eine Ebene zwischen den westlichen und den östlichen Anden. Lagunen, Vulkane und Hochmoore sind Begleiter auf der Tour. Hier kommt der Reisende ohnehin nur noch mit dem Mountainbike weiter.

Im Zentrum von Chile bietet sich die Tour durch den La Campana Nationalpark an, einen der wichtigsten und interessantesten Parks des gesamten Landes. Von hier aus können zum Beispiel die Wasserfälle von Las Cascadas besucht werden.

Auch Casablanca Valley, die Tour um den Vulkan Osorno sowie die Strecken, die durch Patagonien führen, sind auf jeden Fall empfehlenswert. Die Touren sind zwar generell mittelschwer bis schwer und erfordern so einiges an Kondition, allerdings ist die Landschaft so schön, dass man die Anstrengung teilweise glatt vergessen kann.

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