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In Paraná die Vielfalt Brasiliens entdecken

8. August 2011 2.589 Leser 0 Kommentare

Südamerika Brasilien - Panera-Fluss flickr@adreson Viele Touristen, die Brasilien bereisen, landen über kurz oder lang in Paraná. Schließlich bietet der im Süden Brasiliens gelegene Bundesstaat einige international bekannte Attraktionen, die viele Besucher gezielt ansteuern. Allen voran sind natürlich die Wasserfälle von Iguaçu zu nennen, die als die gewaltigsten der Welt gelten, der nahe gelegene Nationalpark und am anderen Ende, im Osten, die Hauptstadt Paranás und zugleich ökologische Musterstadt Brasiliens: Curitiba.

Paraná – wo Tropen und Subtropen zusammen kommen

Doch hat Paraná natürlich noch viel mehr zu bieten. Der Bundesstaat ist Brasiliens wichtigste Agrarregion. Ackerbau, aber auch Viehwirtschaft spielen hier eine wichtige Rolle. Das Wetter ist dafür ideal: tropisch im Norden, Westen und an der Küste bei etwa 22 Grad Celsius und subtropisch bei etwas niedrigeren Temperaturen im Zentrum und Süden. Die ursprünglichen Wälder sind zwar weitgehend verschwunden, aber beeindruckende Naturreservate finden sich in verschiedenen Teilen der Region.

Wer sich einen intensiven Eindruck von Paraná machen möchte, sollte den Bundesstaat in Ost-West-Richtung durchqueren. Das ist nämlich auf einem Abschnitt der berühmten Panamericana möglich, die von Alaska im Norden bis Feuerland im Süden ganz Amerika durchquert und in Südamerika einige spannende Varianten bietet – beispielsweise von Curitiba im Osten über Ponta Grossa, Guarapuava, Cascavel und Foz do Iguaçu im Westen.

Die koloniale Vergangenheit ist noch lebendig

Ein Abstecher nach Irati könnte sich Ende November lohnen, wenn dort traditionell das deutsche Fest gefeiert wird. Doch auch das hübsche, alte Kolonialstädtchen Morretes und Piraquara, die vom Eisenbahnbau geprägte Stadt östlich der Millionenmetropole Curitiba sind einen Ausflug wert. An vielen Stellen wird dem interessierten Reisenden schnell klar, dass Paraná in Lebensweise und Architektur stark von europäischen Einwanderern geprägt ist.

Verkehrstechnisch gut erschlossen

Wer von Deutschland aus über São Paulo oder Rio de Janeiro ins Land kommt, hat von dort verschiedene Möglichkeiten weiterzufliegen: Sowohl Curitiba als auch Foz do Iguaçu bieten größere Flughäfen. Innerhalb des Landes bietet sich auch der gut ausgebaute und komfortable Busverkehr als Alternative an, aufgrund der weiten Entfernungen sollte man allerdings genug Zeit mitbringen.

Das brasilianische Gesundheitsministerium empfiehlt eine Gelbfieberimpfung, das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland außerdem auch einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und Hepatitis A.

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