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Jamaika – Mehr als Meer und Reggae

21. November 2010 3.942 Leser 2 Kommentare

Jamaika Als das schönste Land, das er je erblickte, beschrieb einst Kolumbus Jamaika, als er 1494 dort landete. In der Karibik liegt Jamaika als unabhängiger Inselstaat westlich von Hispaniola und südlich von Kuba. Die Hauptstadt ist Kingston und die Amtssprache ist Englisch. Inoffiziell gilt das Kreolijamaikasche Patois jedoch als Sprache der Jamaikaner. Von bezaubernden Sandstränden, über beeindruckende Berge, bis hin zu wunderbaren Wasserfällen ist auf Jamaika alles dabei.

Sie ist die drittgrößte Insel der Karibik. Die Blue Mountains im Osten sind einzigartig in dieser Region. Der höchste Berggipfel liegt auf 2166 Metern Höhe. Die Korallenriffe der Insel sind eine Entdeckungsreise wert. Von einem Glasbodenboot aus können sie bequem betrachtet werden. Die Naturschönheit Jamaika bietet in Punkto Flora und Fauna allerhand Sehenswertes. Cockpit County ist ein großes Rückzugsgebiet für nahezu alle Vogelarten Jamaikas. Die Pedro Cays sind auch Brutstelle für die Karettschildkröte und Lebensraum für Karabik-Manatis.

Eine Reise nach Jamaika sollte auch nach Kingston führen. Die Stadt liegt zwischen dem Meer und Berghängen. Alte Gebäude aus Kolonialherrenzeiten wurden teilweise restauriert und können besichtigt werden. Montego Bay im Westen ist hingegen eine der modernsten Städte der Karibik und zugleich ein Touristenzentrum. Weiter südlich liegt Negril, eine weitere Anlaufstelle für Touristen ob des langen, schönen Sandstrands. Im Norden ist Falmouth, eine kleine Hafenstadt, ein lohnendes Ziel.

Kulturell wird das Bild stark durch Musik und Tanz geprägt. In den 1960er Jahren entwickelte sich auf Jamaika der Reggae durch Bob Marley. Ein Bob Marley Museum befindet sich in Kingston. Er hat eine Religion nach außen transportiert: Rastafari. Das Tragen der berühmten Dreadlocks ist Ausdruck der Glaubenszugehörigkeit. Das Gebot der Nächstenliebe gilt in Augen der Rastafari jedoch nicht für Homosexuelle. Die Menschenrechtssituation ist diesbezüglich schlecht. Inzwischen distanzieren sich namhafte Reggae-Künstler von Homophobie. Neuere jamaikanische Dancehall Texte rufen gar zu Mord an Homosexuellen auf. Ein anderes, weitaus harmloseres Tabuthema ist FKK. In der ganzen Karibik ist FKK nicht erwünscht, wobei an Touristenstränden oben ohne toleriert wird.

Wer nach Jamaika reisen möchte, den erwarten das ganze Jahr über warme Temperaturen. Die beste Reisezeit liegt außerhalb der Regenzeit zwischen November und April. In der restlichen Zeit muss immer wieder mit kurzen, kräftigen Regenschauern gerechnet werden. Der Oktober ist mit durchschnittlich neun Regentagen der niederschlagsreichste Monat. Zwei internationale Flughäfen dienen der Anreise. In Kingston und in Montego Bay kann der Urlaub gestartet werden. Diese Städte können Startpunkt einer ansprechenden Rundreise mit anschließendem Badeaufenthalt sein.

2 Kommentare »

  • Fabio Bacigalupo meint:

    Bei den frostigen Temperaturen würde es mich persönlich ja zur Zeit eher in eine warme Region ziehen.

  • Jamaika Urlaub meint:

    Wenn man einmal seinen Urlaub auf Jamaika verbracht hat, dann will man hinterher nirgendwo anders mehr hin. Es ist eine der schönsten Inseln in der Karibrik.

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