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Isfahan – die Perle Persiens

30. September 2010 4.182 Leser 1 Kommentar

hamed/1294978401@flickr Die meisten Europäer verbinden mit Isfahan und Iran eher außenpolitischen Ärger als einen gutgemeinten Ratschlag, dort seinen Urlaub zu verbringen.

Es gibt jedoch gewichtige Gründe, sich genau im gleichen Maße über die Anreise und einen Flug dorthin zu informieren, wie über die neuesten Atompläne Mahmud Ahmadinedschads.

Isfahan – Hauptstadt und Provinz

Um es vorweg zu nehmen: Isfahan, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, bietet für Touristen mehr kulturelle Höhepunkte, als manche europäischen Hauptstädte zusammengenommen. Mit zwei Millionen Einwohnern ist sie die drittgrößte Stadt im Iran. Zentral im Inneren des Landes und am Fluss Zayandeh Rud gelegen, steht Isfahan wortwörtlich auf fruchtbarem Boden, während im Osten Wüsten, vor allem Salzwüsten vorherrschen. Die beste Reisezeit ist das Frühjahr und der Herbst.

Platz des Imam

Meidan-e Emam, der Platz des Imam, ist das optische Zentrum der Stadt, der während der Safawiden-Herrschaft fertiggestellt wurde. 1979 wurde er auf die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO gesetzt, und das zu Recht. Mit seinen 90 000 Quadratmetern ist er nicht nur einer der größten Plätze weltweit, sondern Drehscheibe für vier weitere grandiose Highlights, die sich direkt anschließen.

Bazaar Qaisarieh

Im Norden des Platzes befindet sich der Große Basar, der Bazaar Qaisarieh. Im Basar bestehen Möglichkeiten zum Verweilen und Shoppen.

Ali-Qapu-Palast

Der Westen wird vom Ali-Qapu-Palast vereinnahmt. Der Palast beeindruckt vor allem durch die künstlerische Eleganz der Spiral-Brücke und seiner Wandmalereien.

Moschee des Imam

Masjede Emam, die Moschee des Imam, schließt sich im Süden des Meidan-e Emam an. Selbst Weltkulturerbe der UNESCO, besticht sie durch ihre Architektur und die Anmut des Doms und der zwei Minarette.

Moschee Masjed-e Sheikh Lotf-o-llah

Die Moschee Masjed-e Sheikh Lotf-o-llah, 1618 erbaut, steht am östlichen Ende des Imam-Platzes. Berühmt ist sie durch das Farbenspiel ihrer Fliesen.

Dies ist nur ein kurzer Auszug, was der Urlauber von der Stadt und dem Umland erwarten darf. Grandiose Brücken, wie die 33-Bogen-Brücke, Parkanlagen, Paläste und Boulevards, aber auch Kirchen und Synagogen drücken der Stadt ihren märchenhaften Charakter auf. Religiöse Toleranz und Sicherheit der religiösen Minderheiten sind jahrhundertelang verwurzelt.

Sicherheit in Esfahan

Auch die Sicherheit deutscher Touristen ist gegeben; die Kriminalitätsrate ist niedrig und die Gastfreundschaft der Perser legendär. Zu beachten ist jedoch, dass man sich den Gesetzen des Landes anpasst. Alkoholgenuss ist verboten und Drogenkonsum wird drakonisch bestraft. Sexuelle Handlungen außerhalb der Ehe werden ebenfalls hart geahndet. Frauen müssen ein Kopftuch und einen Mantel, Männer sollten lange Hosen tragen. An religiösen Orten muss auf langärmlige Kleidung geachtet werden.

Die Anreise ist einfach: Lufthansa und Iran Air bieten zahlreiche Flüge an, etwa von Frankfurt oder Hamburg.

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1 Kommentar »

  • der Muger meint:

    Es war unglaublich schön in Isfahan. War jetzt das drittemal da :-)

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