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Vietnam – Von Hanoi nach Saigon

27. Juli 2010 4.416 Leser 0 Kommentare

Vietnam Vietnam hat sich als asiatisches Urlaubsland erst in jüngster Zeit etabliert, obwohl sich in kaum einem anderen Land der ursprüngliche Charme des alten Asien so bewahrt hat.

Vietnam bietet seinen Besuchern Millionenmetropolen und romantische Dörfer, endlose Reisfelder, Wasserbüffel und ursprüngliche Landschaften, alles gesäumt von über 3000 km Küste mit paradiesischen Sandstränden.

Anreise

Wer Vietnam bereisen möchte, benötigt hierzu ein Visum, das vor Beginn der Reise bei der Vietnamesischen Botschaft in Berlin oder über das Reisebüro beantragt werden muss. Das Visum ist normalerweise für vier Wochen in ganz Vietnam gültig. Zusätzlich wird für die Einreise ein Reisepass benötigt. Das Flugzeug bietet die einfachste und sicherste Möglichkeit der Anreise nach Vietnam. Direktflüge sind jedoch nur von Frankfurt aus nach Saigon möglich, ansonsten sind Anschlussflüge in Singapur oder Bangkok üblich.

Die Anreise über den Landweg aus den Nachbarländern Kambodscha und Laos ist aufgrund der dortigen unsicheren politischen Lage nicht empfehlenswert. Die Einreise aus dem Nachbarland China ist jedoch problemlos möglich.

Für eine Rundreise durch Vietnam bieten sich auf Grund der Ausdehnung des Landes von der Nord- bis zur Südspitze Inlandsflüge an. Diese können problemlos vor Ort gebucht werden. Die nationale Vietnam Airlines bietet preisgünstige Tickets verbunden mit gutem Service.

Klima in Vietnam

Die beste Reisezeit liegt in den Monaten November bis März; die Regenzeit des tropischen Monsun-Klimas fällt in Vietnam in die Zeit von Mai bis Oktober, im ganzen Land herrscht dann drückend heißes Wetter. In Nordvietnam ist das Wetter während der übrigen Trockenzeit kühl und sonnig, in Südvietnam dagegen ist es ganzjährig heiß mit Temperaturen bis 40 °C.

Hanoi

Im Norden Vietnams ist die Hauptstadt Hanoi eines der beliebtesten Reiseziele. Das Stadtbild von Hanoi ist geprägt von ockerfarbenen, über 100 Jahre alten französischen Kolonialbauten, zahlreichen Alleen, üppig grünen Parkanlagen und malerischen Seen. Damit unterscheidet sich die vietnamesische Hauptstadt erheblich von den übrigen asiatischen Metropolen mit ihren Wolkenkratzern und endlosen Staus. Buddhistische und hinduistische Tempel sind in allen Teilen der Stadt zu finden.

Saigon

Das Zentrum des südlichen Landesteils ist dagegen die Stadt Saigon, die heute den offiziellen Namen Ho Chi Minh-Stadt trägt und mit 5,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt Vietnams ist. Obwohl Saigon heute als Inbegriff des Fortschritts in Vietnam gilt, finden sich neben westlichen Firmengebäuden auch hier noch die typischen Kolonialbauten.

Mekong-Delta

Außerhalb der beiden großen Metropolen Hanoi und Ho Chi Minh-Stadt ist das Mekong-Delta eines der interessantesten Reiseziele Vietnams. An den Ufern der unzähligen Kanäle und Flüsse, die von tropischem Urwald umgeben sind, leben Millionen von Menschen. Schwimmende Märkte bieten den Bewohnern hier alle Waren für den täglichen Bedarf. Über das Mekong-Delta können Sie Ihre Reise auch mit einem Boot in das Nachbarland Kambodscha fortzsetzen.

Halong Bucht

Eine faszinierende Wasserlandschaft stellt auch die Halong Bucht mit ihren über 3000 aus dem Wasser ragenden Kalksteinfelsen dar, die so fantastische Namen wie Schildkröteninsel oder Schlafende Jungfrau tragen.

Phu Guoc

Die Tropeninsel Phu Guoc nahe der Küste Kambodschas stellt ein weiteres Naturwunder Vietnams dar. Phu Guoc, die aufgrund des türkisblauen Wassers aus Smaragd-Insel genannt wird, ist geprägt von üppig-grüner Vegetation und einer ursprünglichen Unterwasserwelt.

Dalat

Von atemberaubenden Wasserfällen, Seen und Wäldern ist dagegen die Stadt Dalat am Xuan Huong Stausee umgeben.

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