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Madagaskar – Insel der Lemuren

30. Juni 2010 4.715 Leser 2 Kommentare

Markt in Madagaskar Madagaskar ist eine Insel, die sich vor der Ostküste des afrikanischen Staates Mosambik befindet. Aufgrund der Größe von 587041 km² ist Madagaskar der zweitgrößte Inselstaat der Welt.

Maritimes Wetter auf der Insel

Das Klima von Madagaskar ist tropisch geprägt. Es ist maritim und wird hauptsächlich durch die Nähe zum Meer und der Höhenlage bestimmt. Die beste Reisezeit kann je nach Region variieren. Für das Hochland bieten sich Frühjahr und Herbst, für die Ostküste Juli bis November, für die Westküste Juli bis September und für das südliche Madagaskar das ganze Jahr als beste Reisezeit an.

Afrika - Madagaskar: Chamäleon beim Nationalpark Mantadia Jahr für Jahr reisen vor allem Naturliebhaber nach Madagaskar um die faszinierende Pflanzen- und Tierwelt bei einem Urlaub kennenzulernen. Die Insel im Indischen Ozean ist zudem bei Individualtouristen sehr beliebt. Unter einem Individualurlaub versteht man dabei Flug und Hotel einzeln zu buchen, bzw. so genannte Reisebausteine zusammenzustellen.

Anreise nach Madagaskar

Die Anreise erfolgt in den meisten Fällen über den internationalen Flughafen in der Hauptstadt Antananarivo. Von hier aus erreicht man schnell die Unterbringungsmöglichkeiten in der Stadt. Man sollte gleich zu Beginn einer Reise einen Aufenthalt in Antananarivo einplanen, denn einige interessante und wichtige Sehenswürdigkeiten warten darauf entdeckt zu werden. Die beliebteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Ruine des Holzpalastes Rova. Des weiteren lohnen sich Besuche des Piratenmuseums und des Zoos. Im Zoo kann man neben endemischen Tieren auch Lemuren besichtigen. Ein Highlight stellt bei jeder Reise in Madagaskar der Besuch des traditionellen Zoma, des Freitagsmarktes dar. Hier kann man wirklich alles kaufen, besonders beliebte Souvenirs sind Kräuter, Vanille und Holzschnitzfiguren.

Hobbyhistoriker können sich in der Nationalbibliothek und im Historischen Museum über die Geschichte des Landes informieren. Unter dem Schutz der UNESCO steht das Gebiet mit dem Namen Ambohimanga. Es befindet sich rund um der Hauptstadt herum und war einst der Königssitz des ersten Staatsgründers. Heute kann man hier zudem zahlreiche Grabstätten besichtigen. Neben Antananarivo sind auch Toamasina, Fianarantsoa und Mahajanga kulturelle Zentren von Madagaskar.

Natur pur in Madagaskar

Afrika - Madagaskar: Lemur im Mantadia Nationalpark Die Natur, die Landschaften sind auf der Insel sehr vielfältig. Neben langgezogenen Stränden im Norden und den typischen Vanilleplantagen kann man auch Berggrotten und Nationalparks mit Karstgestein entdecken. Besonders lohnenswert ist die Besichtigung des Ankarana Nationalparks.

Ein weiterer Nationalpark befindet sich im Hochland von Madagaskar. Er trägt den Namen Isalo und zeigt auf zahlreichen Wanderwegen die typische Pflanzenwelt und Tiere, darunter die Lemuren, die mit insgesamt sieben Arten im Nationalpark beheimatet sind. Im Osten von Madagaskar liegt der Regenwald, der ebenfalls ein beliebtes Ziel einer Reise ist. Die Wasserfälle von Sakaleona ist die touristische Hauptattraktion dieser Region.

Der Norden Madagaskars bildet oft das Ende des Urlaubs. Hier befinden sich traumhafte Strände und vielfältige Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Das Beobachten der Buckelwale, die Jahr für Jahr an Madagaskar vorbeiziehen ist ein weiteres Highlight im Norden. Im Hotel kann man entspannen und auf erlebnisreiche Tage zurückschauen.

Gesundheitstipps für die Insel

Insel Madagaskar Raupe Bei einem Aufenthalt in Madagaskar sollte man der Gesundheit zu liebe auf folgende Dinge Rücksicht nehmen. Die Impfung gegen Gelbfieber, Keuchhusten, Polio, Tetanus und Diphtherie sowie gegen Hepatitis A wird empfohlen. Ein Schutz gegen Malaria, Chikungunya Fieber und Riftalfieber ist ebenfalls sehr ratsam.

Auf Grund der politischen Situation sollten die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes für Madagaskar beachtet werden.

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2 Kommentare »

  • Fabio Bacigalupo meint:

    Was für eine Reise das war. Traum und Alptraum zugleich, aber ich würde es jederzeit wieder machen! Wenn man die Nationalparks erst einmal erreicht hat, sind alle Strapazen vergessen. Der Regenwald mit seiner einmalige Artenvielfalt ist umwerfend und lässt sich weder in Bildern festhalten noch in Worten beschreiben. Den muss man einfach einmal selbst erlebt haben!

  • TANALAHORIZON meint:

    Vielen Dank für diesen schönen Reisebericht und das interessante Video!

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