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Mongolei – Nur mit Pass, aber nicht verpassen!

13. Mai 2010 2.719 Leser 0 Kommentare

Die Mongolei ist ein Reiseland, das vom Massentourismus noch weitestgehend unentdeckt ist. Die Landschaft ist hauptsächlich geprägt von weitläufigen Steppen und der Wüste Gobi im Südosten des riesigen Landes.

Im ganzen Land sind zahlreiche Zeugnisse aus der Zeit des berühmten Mongolen-Herrschers Dschingis Khan, der zu Beginn des 13. Jahrhunderts die mongolischen Stämme vereinte, zu finden.

Das Klima

Die beste Zeit für eine Reise in die Mongolei sind die Sommermonate von Ende Juni bis Anfang September. Zu dieser Zeit herrschen im Landesinneren Temperaturen von 20 bis 25 Grad Celsius. Allerdings ist auch die Regenwahrscheinlichkeit in diesen Monaten sehr hoch. Mongolei-Urlauber sollten außerdem beachten, dass die Unterschiede zwischen Tag- und Nacht-Temperaturen vor allem in den Wüstengebieten bis zu 20 Grad Celsius betragen können. Die Hochsaison für Touristen ist im Juli während des jährlich vom 11. bis 13. Juli stattfindenden „Naadam-Festes“, dem Nationalfest der Mongolen.

Sehenswürdigkeiten in der Mongolei

Die Mongolei hat zahlreiche Natur-Attraktionen zu bieten, wie ein Ukurzer Blick in den Reiseführer zeigt. So ist unter anderem der Nationalpark Gorchi Terelj im Norden des Landes mit seinen Flüssen, Wäldern und Felsen eine der wohl schönsten Plätze in der Mongolei. Im Khangai Gebirge in der Zentralmongolei ist der Orkhon-Wasserfall ebenso ein echtes Muss für Naturliebhaber, wie das Altaigebirge im Westen der Mongolei. Ein besonderes Natur-Schauspiel in der Mongolei ist das Uvs-Nuur-Becken an der russischen Grenze. Das nördlichste geschlossene Becken in Mittelasien, das 2003 zum UNESCO-Weltnaturerbe gekürt wurde, bietet am größten See des Landes, dem Uvs-Nuur, zahlreichen Vögeln einen Lebensraum.

Im Südosten der Mongolei befindet sich die berühmte Wüste Gobi. Diese ist geprägt durch weite Steppen, Felsformationen und zahlreichen Oasen. Zudem gilt das Gebiet, in dem in den Sommermonaten tagsüber bis zu 40 Grad Celsius herrschen, als eine der bedeutendsten Fundstätten von Dinosaurier-Skeletten.

Auch zahlreiche alte buddhistische Bauten ziehen täglich Touristen in ihren Bann. So ist in der Nähe der Hauptstadt Ulan-Bator das Gandan-Kloster ebenso ein beliebtes Reiseziel, wie der Tempel Tövkhön. Ulan-Bator ist die mit Abstand größte Stadt des Landes, in der mehr als ein Drittel der gesamten mongolischen Bevölkerung wohnen. Zahlreiche Museen gehören ebenso zu einem Besuch von Ulan-Bator dazu, wie auch die Nationalbibliothek.

Weitere Besonderheiten

Deutsche Touristen benötigen für die Einreise in die Mongolei ein Visum, das rechtzeitig vor der Reise bei der Mongolischen Botschaft in Berlin beantragt werden kann. Wichtig ist, dass der Reisepass mit dem Visum in der Mongolei ständig mitgeführt wird. Sollte eine Polizeikontrolle bei Touristen das Fehlen der entsprechenden Papiere feststellen, werden Sie selbst als Tourist vorübergehend festgenommen. Die offizielle Amtssprache ist Mongolisch. Außerdem sind in den Großstädten Englisch und Russisch weit verbreitet.

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