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Mombasa – Urlaub am Indischen Ozean

3. Mai 2010 4.174 Leser 0 Kommentare

Mombasa ist Kenias zweitgrößte Stadt. Der große Hafen macht sie zum bedeutendsten Handelsplatz des Landes. Die größte Einnahmequelle ist jedoch der Tourismus.

Die Stadt Mombasa ist eine Insel, die mit zwei Brücken und einer Fähre mit dem Festland verbunden ist. Mit „Karibu – Willkommen und „Jambo – Hallo!“ wird man überall fröhlich begrüßt. Die Kenianer sind freundlich und hilfsbereit und bieten dem Touristen einen hervorragenden Service. Der Indische Ozean ist ein Paradies für Wassersportler. Wer eine Auszeit vom Baden benötigt, dem bietet Mombasa viel Sehenswertes.

Die Geschichte von Mombasa

Mombasa wurde im 11. Jahrhundert gegründet und ist ein multikultureller Ort – Seefahrer kamen über die Jahrhunderte aus Indien, Europa, China und der arabischen Welt in die Stadt. Viele blieben und ließen sich nieder. Die Geschichte Mombasas ist am besten in der historischen Altstadt zu spüren. Sie ist das Zentrum einer Handel treibenden, muslimischen Bevölkerung. Hier leben auch viele Flüchtlinge aus Somalia, die sich mit Geldwechseln und dem Import von chinesischen Produkten ihren Lebensunterhalt verdienen.

Der Indische Ozean in Mombasa

Endlich Urlaub! Am Strand entspannen, im Pool oder im Meer baden, neben bunten Fischschwärmen in Korallengärten tauchen – dafür eignet sich der Indische Ozean perfekt. Das Wasser kann bis zu 29° Celsius warm werden. Das heiße und feuchte Klima wird von einer angenehmen Brise vom Ozean her gemildert. Die 100 Kilometer langen Strände von Tansania bis nach Mombasa sind die schönsten Strände Ostafrikas. Im Norden Mombasas befinden sich die meisten Hotels. Hier muss man sich allerdings vor Algen und Seeigeln in Acht nehmen. Es herrschen ausgeprägte Gezeiten: Am Vormittag, während der Ebbe, muss man weit ins Meer hinein laufen, um ins Tiefe zu gelangen. Am Nachmittag steigt das Wasser um mehrere hundert Meter und reicht bis zu den Hotelgebäuden heran.

Die Stadt Mombasa

Hauptstraße Mombasas ist die von Ost nach West führende Moi Avenue, benannt nach einem ehemaligen Präsidenten. Auf jeder Spur bilden zwei große Elefantenzähne aus Metall einen Bogen über die Straße. Ein Tor, das die Besucher willkommen heißt. Die Stoßzähne wurden in den 50er Jahren zu Ehren des Besuchs der britischen Königin Elizabeth aufgestellt und symbolisieren das Tor zu Ostafrika. Sie sind das Wahrzeichen von Mombasa.

Wichtigste Sehenswürdigkeit ist die in der Altstadt gelegene Festung „Fort Jesus“, die 1593 von den Portugiesen erbaut wurde. Sie diente als Basis und Schutz für portugiesische Seeleute.

Der Haller Park

Ein ehemaliger Steinbruch wurde in eine ökologische Oase verwandelt. Der Haller Park ist zoologischer und botanischer Garten zugleich. Die Bamburi Zementfabrik baute hier Rohstoffe für ihre Produktion ab und hinterließ eine große Wüste. Der Schweizer Dr. Haller hatte die Idee, die Einöde mit neuem Leben zu erwecken. Das Naturschutzgebiet wird von dem Unternehmen Lafarge Eco Systems unterhalten und finanziert – einer Tochtergesellschaft der Bamburi Zementfabrik. Der Park ist Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Berühmteste Bewohner des Parks sind die beiden Flusspferde Porty und Sally. Im Haller Park leben außerdem Riesenschildkröten, Schlangen, Antilopen, Büffel und Giraffen. Die Giraffen können einmal täglich von den Besuchern mit einem Spezialfutter gefüttert werden.

Safaris in Mombasa

Auch Safari-Freunde kommen hier auf ihre Kosten: In knapp zwei Stunden erreicht man von Mombasa aus die Tsavo-Parks Ost und West, wobei der Tsavo Park West der interessantere von beiden ist. Die Parks sind für ihre roten Elefanten berühmt. Sie heißen so, weil sie sich in rotem Schlamm wälzen, um sich vor Insekten und Sonneneinstrahlung zu schützen. Eine besondere Variante der Safari ist die Delfin-Safari. An Bord eines Dhaus – eines arabischen Segelschiffs – geht es hinaus auf hohe See. Hier kann man das Spiel der Delfine beobachten, die das Schiff begleiten.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Mombasa sind die Akamba Schnitzerei-Kooperative, in der es kenianisches Kunsthandwerk zu kaufen gibt, sowie das Mamba Village – die größte Krokodilfarm Afrikas.

In Kenia herrscht große Armut. Kriminalität ist deshalb ein alltägliches Phänomen. Besucher sollten sich einfach kleiden und keinen Schmuck während der Besichtigung Mombasas tragen.

Würden Sie bei einem Kenia-Urlaub eine Safari machen?

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