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Venezuela – Land geografischer Vielfalt

29. April 2010 3.355 Leser 0 Kommentare

Venezuela liegt im Norden Südamerikas an der Küste der Karibik. Es ist ein Land mit großem touristischen Potential und bietet eine riesige landschaftliche Vielfalt – von wunderschönen Trauminseln bis hin zu über 5000 Meter hohen Bergen.

Ankunft in Venezuelas Hauptstadt

Venezuelas Hauptstadt Caracas erreicht man per Direktflug von Frankfurt aus. Die Stadt liegt am Fuße des 2600 Meter hohen Ávila-Berges. Den Gipfel des Berges erklimmt man über Wanderwege oder bequem mit einer modernen Seilbahn, deren Route über atemberaubende Schluchten führt. Auf dem Gipfel des Berges gibt es eine Kunsteislaufbahn. Caracas ist eine Stadt der Kultur. Es gibt mehrere weltbekannte Orchester, zahlreiche Museen und Erholungsparks.

Die Stadt hat aber auch eine der höchsten Kriminalitätsraten aller lateinamerikanischen Hauptstädte. Auffälligen und teuren Schmuck sollte man besser nicht mitnehmen, einsame Orte meiden und bei Dunkelheit lieber nicht zu Fuß gehen.

Türkisblaues Wasser und weiße Sandstrände

Die „Isla Margarita“ wird von fast allen großen deutschen Reiseveranstaltern angeboten. Wer dem Massentourismus lieber aus dem Weg geht, ist auf der kleinen Inselgruppe Los Roques besser aufgehoben. Das Inselarchipel Los Roques ist ein Paradies für Taucher und Schnorchler. Los Roques liegt 168 Kilometer nördlich der Küste und ist mit Boot oder dem Flugzeug zu erreichen. Wunderschön ist die Anreise mit dem Flugzeug, da man aus der Luft die verschiedenen Blau- und Türkistöne des Wassers rund um die Inseln bewundern kann.

Die Anden

An der Grenze zu Kolumbien ragt die gewaltige Bergkette der Anden auf über 5000 Meter hinauf. Der höchste Berg Venezuelas, der Pico Bonito, ist 5007 Meter hoch. Der Gipfel ist mit einer Seilbahn zu erreichen. Die begehrten Plätze in der Seilbahn sind schnell ausgebucht. Es ist deshalb empfehlenswert, die Fahrscheine frühzeitig zu kaufen. In der Stadt Mérida befindet sich die berühmte Eisdiele „Coromoto“, die mit über 600 Eissorten die größte Auswahl der Welt hat. Mutige probieren die köstlichen Geschmacksrichtungen „braune Bohnen“, „Knoblauch“ oder „Bier“.

Naturpark Lagunen von Canaima

Eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten von Venezuela ist der Naturpark Canaima mit imposanten Lagunen und zahlreichen Tafelbergen. Hier befindet sich ein Superlativ: der Wasserfall Salto de Angel ist mit einer Fallhöhe von 979 Metern der höchste Wasserfall der Erde.

Das Orinoco-Delta und der Orinoco-Fluss

Im Osten des Landes befindet sich das spektakuläre Orinoco-Delta, ein verschlungenes Labyrinth unzähliger Flussarme des Orinoco. Das Delta ist eines der größten Naturschutzgebiete Venezuelas und besonders beliebt bei Forschern und Ökotouristen. Es ist ein tropischer Urwald. Das Orinoco-Delta breitet sich mehr und mehr aus. Allein in den letzten einhundert Jahren hat es sich um 1000 km2 vergrößert.

Im Süden Venezuelas an der Grenze zu Brasilien liegt der Bundesstaat Orinoco, in dem die Quelle des Flusses liegt. Dieses schwer zugängliche Regenwald-Gebiet ist Heimat der Yanomami-Indianer, die unter besonderem Schutz des venezolanischen Staates stehen. Sie leben weitab der Zivilisation und sind ein altes, gefährdetes Naturvolk. Der Orinoco ist mit einer Länge von 2140 Kilometern einer der längsten Flüsse Südamerikas.

Nicht nur geographische Schönheiten

Die Venezolaner sind stolz auf ihre schönen Frauenund behaupten, sie seien die schönsten der Welt! Aus Miss-Wettbewerben gingen Venezolanerinnen schon oft als Siegerinnen hervor – so gab es bereits vier Miss Universe und fünf Miss World aus dem lateinamerikanischen Land. Auch 2008 war die Miss Universe wieder eine venezolanische Schönheit.

Reizt Sie an Venezuela eher Strand oder Jungel?

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