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Mazedonien – Unentdecktes Paradies

24. Januar 2012 5.115 Leser 0 Kommentare

Top 10 Reiseziel 2012: Mazedonien Die Balkanrepublik Mazedonien ist ein Binnenland, umgeben von Albanien im Westen, Bulgarien im Osten, Griechenland im Süden sowie Kosovo und Serbien im Norden. Das kleine Land ist mit nur 26.000 Quadratkilometern Grundfläche kleiner als das deutsche Bundesland Brandenburg. Von den zwei Millionen Einwohnern leben über ein Viertel in der Hauptstadt Skopje im Nordwesten Mazedoniens. Hohe Berge prägen die Landschaft, die dazwischen liegenden Täler werden landwirtschaftlich genutzt. Wein, Tabak und Obst sind die Hauptanbausorten, die besonders gut im fruchtbaren Vardartal gedeihen, dessen mediterranes Klima auf den Einfluss der nahen Ägäis zurückzuführen ist. In den anderen Regionen Mazedoniens herrscht ein kontinentales Klima vor, das extremere Temperaturen mit sich bringt.

Eindrucksvolle Berge, Nationalparks und Seen

Für Wanderer ist Mazedonien ein kleines Paradies, denn etwa 80 Prozent des Landes sind bergig. Der Großteil der Gipfel, von denen einige über 2.000 Meter hoch sind, liegt 600 Meter über dem Meeresspiegel. Im Osten dominieren sanft geschwungene Hügel, während im Westen steile Gipfel aufragen. Auf der Grenze zu Albanien liegt der höchste Berg Mazedoniens, der 2.753 Meter hohe, zum Nationalpark Mavrovo gehörende Golem Korab. Ein spektakulärer, 80 Kilometer langer Wanderweg verbindet die Gipfel von Titov Vrv, Lubjoten und Korab. Der Baba-Gebirgszug im Süden Mazedoniens wurden wegen seiner artenreichen und vielfältigen Flora und Fauna zum Nationalpark erklärt. Nicht weit davon liegt der 300 Meter tiefe Ohridsee, eines der beliebtesten Sommerurlaubsziele der Mazedonier.

Kulturelle Sehenswürdigkeiten

Neben der faszinierenden Landschaft hat Mazedonien auch viel Kultur zu bieten. Die Stadt Ohrid, die am See gleichen Namens liegt, wurde von der UNESCO zum schützenswerten Weltkulturerbe erklärt. 300 orthodoxe Klöster und Kirchen gibt es in der Umgebung der Stadt, die seit dem 9. Jahrhundert eine führende Stellung als Zentrum für slawische Kultur und Schriften innhehat. Der älteste Sakralbau ist die Kathedrale der Heiligen Sophie, deren Fresken aus dem 10. und 11. Jahrhundert stammen. Skopje, die 2.500 Jahre alte Stadt am Fluss Vardar, beherbergt die größten Opern- und Theaterhäuser und Museen Mazedoniens. Das Wahrzeichen der Stadt ist die aus dem 15. Jahrhundert stammende osmanische Steinbogenbrücke, die auf dem Wappen Skopjes abgebildet ist.

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