Simbabwe – Afrikas gepflegter Süden
Wer an das südliche alte Afrika denkt, an Staaten wie Sambia, Mocambique, Malawi oder Simbabwe, dem kommen Bilder weiter Steppen, Wüsten, wilder Tiere und Lehmhütten der Eingeborenen in den Sinn.
Die wenigsten wissen, dass gerade hier im südlichen Afrika, genauer in Simbabwe, die größten und ältesten Steinbauten des südlichen Afrikas zu finden sind. Im Norden kennt jeder die Steinpyramiden der Ägypter.
Im Süden sind es die Ruinen des Great Zimbabwe, die zeigen, dass auch hier hochentwickelte Kulturen angesiedelt waren.
Geschichte Simbabwes
Der Name des heutigen Simbabwe geht auf den Ausdruck für „Steinhäuser“ – Zimbabwe, in der Sprache der Einheimischen Shona zurück. In englischer Kolonialzeit nannten die Europäer das Gebiet Südrhodesien.
Im Jahre 1893 hatte C.J. Rhodes das Land gekauft. Erst 1980 wurde Simbabwe unabhängig. Robert Mugabe war der erste Premierminister des Landes und ist es bis heute. Zu Beginn sehr demokratisch orientiert, führt er die Regierung inzwischen eher diktatorisch.
Die Wirtschaft des Landes wächst seit Jahren. Natürlich hat Simbabwe eine eigene Währung, den so genannten Simbabwe-Dollar. Seit 2009 sind jedoch mehrere ausländische Währungen offiziell zugelassen, da der Simbabwe-Dollar mehr oder weniger von diesen verdrängt worden ist. So ist es für Touristen kein Problem mit Euro und US-Dollar zu bezahlen. Demnach ist von einem wirklichen Wechselkurs schwierig zu sprechen.
Die beste Reisezeit um das herrliche Land zu besuchen sind die Monate von April bis Oktober. Da das
Land geografisch sehr hoch liegt, sind die Sommertemperaturen angenehm. Die Regenzeit hat natürlich auch ihren Reiz. Wer allerdings etwas vom Land sehen und erleben möchte, sollte sich auf die Sommermonate konzentrieren. 90% des gesamten Jahresregens fallen im Winter aus den tiefhängenden Wolken. Teilweise so viel, dass es immer wieder zu Erdrutschen und verheerenden Überschwemmungen kommt.
Hauptstadt Harare
Fast alle Besucher des Binnenlandes Simbabwe beginnen ihren Urlaub in Harare, da hier der wichtigste Flughafen liegt. Da der Staat im Vergleich zu anderen afrikanischen Staaten durch seine Rohstoffe wie Gold, Kupfer, Nickel, Zinn und Kohle sehr wohlhabend ist, sind die Städte und Einrichtungen entsprechend modern und gut ausgestattet. Harare ist eine moderne und vor allem saubere und sehr sichere Stadt.
In einigen Teilen sind die wunderschönen Kolonialbauten sehr gut erhalten und erinnern mit ihren schattenspendenden Verandas an eine typische britische Stadt.
Sehr gute Hotels und eine hervorragende Gastronomie erwarten die Gäste. Ein besonderes Highlight ist für viele interessierte Besucher ein Besuch des Botanischen Gartens der Stadt, der mit den herrlichsten Pflanzen aufwarten kann. Simbabwe ist touristisch sehr gut erschlossen, gilt allerdings im europäischen Raum immer noch als Geheimtipp.
Hwange Nationalpark
Die Stadt Hwange spielt bei jedem Besuch des Landes eine wichtige Rolle. Hier findet der Besucher die berühmten Viktoria Fälle und den landschaftlich sehr reizvollen Hwange Nationalpark.
Ein Highlight ist auch der Mana Pools Nationalpark in West-Simbabwe. Hier versammeln sich gerade in der Trockenzeit unzählige wilde Tiere an den letzten verbliebenen Wasserstellen und sind so sehr gut zu beobachten.









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